ITMS startet in Phase 2: Vom Demonstrator zur ersten Generation
Vom 29. September bis 1. Oktober 2026 fand die 4. Generalversammlung des Integrierten Treibhausgas-Monitoringsystem für Deutschland (ITMS) am Max-Planck-Institut für Biogeochemie in Jena statt. Rund 70 Teilnehmende aus dem Konsortium, dem Wissenschaftlichen Beirat und eingeladenen Institutionen diskutierten die wissenschaftlichen Fortschritte und feierten am letzten Tag den offiziellen Start von Phase 2.
In Phase 1 (seit 2022) wurde am Deutschen Wetterdienst (DWD) der ITMS-Demonstrator aufgebaut, der alle wichtigen Elemente einer beobachtungsgestützten Treibhausgasüberwachung enthält. Phase 2 läuft vom 1. August 2026 bis zum 31. Juli 2030 und soll daraus eine „ITMS First Generation“ entwickeln, die bereit für die Operationalisierung ist. Geplant sind eine reproduzierbare Prozessierungskette für die atmosphärische Inversion, inklusive der Datenströme zu Quellen, Senken, Beobachtungsdaten und Unsicherheiten sowie nutzerorientierte Produkte für den langfristigen operationellen Einsatz. Ein besonderer Fokus liegt auf dem Vergleich mit den nationalen Emissionsinventaren.
Neben dem Max-Plank Institut für Biogeochemie und dem DWD wird ITMS im Bereich Forschungbereich „Quellen und Senken“ vom KIT und im Forschungsbereich „Beobachtungsdaten“ von der Universität Bremen koordiniert. So entsteht ein dauerhaftes, beobachtungsbasiertes Monitoring, das die nationale Treibhausgas-Berichterstattung und politische Entscheidungen unterstützt.
Die vollständige Pressemitteilung finden Sie hier: https://www.bgc-jena.mpg.de/pm-itms-phase-2
