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Unsere ITMS community war stark vertreten auf der ICOS Science Conference 14.-18.09. 2026 in Lund, welche unter dem Motto: "Science, Data, Services: Together for Climate Action." zum internationalen Austausch einlud. Einige Beitragende mit ITMS-Bezug konnten wir am Ende dieses intensiven, dreitägigen wissenschaftlichen Austausches im Foto einfangen, hier zur Illustration eine Auswahl der zugehörigen Präsentationen:
 

Am 07. und 08. September 2026 fand das jährliche ITMS-Nutzertreffen am Umweltbundesamt (UBA) in Dessau-Roßlau statt. Im Mittelpunkt stand der Austausch mit den Nutzerinnen und Nutzern von UBA und Thünen-Institut. Im direkten Dialog wurden Anforderungen, Fragen und Rückmeldungen zum Integrierten Treibhausgas-Monitoringsystem für Deutschland (ITMS) gesammelt und diskutiert. Darüber hinaus wurden Ergebnisse des europäischen Forschungsprojekts PARIS vorgestellt.

Im Rahmen des ITMS-Projekts wurde eine Inversionsmethode entwickelt, welche sowohl die beobachtungsgestützte Emissionsschätzungen erlaubt als auch Konzentrationsfelder optimiert. Die wissenschaftlichen Grundlagen sind jetzt veröffentlicht. Die Studie bestätigt die ITMS-Demonstrator Ergebnisse und stärkt das Vertrauen in das Inversionssystem und den modularen Ansatz von ITMS.

Das “Integrierte Treibhausgas-Monitoringsystem für Deutschland” (ITMS) ist in seine zweite Phase gestartet und arbeitet nun an einer prä-operationellen „ITMS 1. Generation“, die vom 1. August 2026 bis zum 31. Juli 2030 läuft.

Beim 22. International Workshop on Greenhouse Gas Measurements from Space (IWGGMS) vom 29.6.-2.7.2026 in Bonn war das ITMS mit auf der Bühne – hier im Bild (links) mit Lukas Häffner (UBA), die Verbindung zwischen Erdbeobachtung und Emissionsabschätzung erklärend, und im Bild (rechts) mit Dr. Michael Weimer (Uni Bremen) beim Diskutieren der Repräsentativität der Satellitendaten.

20.- 22. April 2026 / WMO / „Global Atmosphere Watch” (GAW) Programm

Das „Integrated Global Greenhouse Gas Information System“ (IG3IS) brachte Ende April 2026 Wissenschaftler, politische Entscheidungsträger und Wirtschaftsvertreter zu einem Stakeholder Konsultation und Anwenderforum zusammen. Die dreitägige Veranstaltung unterstrich einen wachsenden Konsens: Die atmosphärische Überwachung von Treibhausgasen ist so weit ausgereift, dass sie die Klimapolitik wirksam unterstützen kann; die Bereitstellung dieser Daten für Entscheidungsträger bleibt jedoch eine zentrale Herausforderung.

„Die andere Hälfte des Problems“ – unter diesem Motto traf sich Forschende und Inventarersteller vom 15.–17. Juni 2026 in Utrecht zum 10ten „International Symposium on Non-CO₂ Greenhouse Gases” (NCGG10). Dabei steht das Motto für die erheblichen  Beiträge von Nicht-CO₂-Treibhausgasen wie CH₄, N₂O oder SF₆ zur globalen Erwärmung und den damit verbundenen Herausforderungen, Klimaschutz- und Minderungsmaßnahmen voranzutreiben.

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