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Die Ziele von ITMS

Das Integrierte Treibhausgas-Monitoring-System für Deutschland (ITMS) wird es ermöglichen, die Quellen und Senken der drei wichtigsten anthropogenen langlebigen Treibhausgase CO2, CH4 und N2O mit Hilfe von atmosphärischen Messungen und innovativen Modellierungsansätzen operationell zu überwachen. Es soll das wissenschaftliche Verständnis und die Quantifizierung von Treibhausgasquellen und -senken verbessern und gleichzeitig die deutsche Klimapolitik unterstützen. Basierend auf unabhängigen Atmosphärenbeobachtungen werden sektoriell aufgelöste anthropogene und natürliche Quellen und Senken für Deutschland in angemessener räumlicher und zeitlicher Auflösung quantifiziert. Die langfristige Vision des ITMS ist es, (1) operationelle Dienste für die nationale Treibhausgasberichterstattung, Politikberatung und öffentliche Informationen über die Effektivität von Treibhausgasminderungsmaßnahmen für Deutschland bereitzustellen und (2) als Forschungsinfrastruktur zu dienen, die die wissenschaftliche Zusammenarbeit zu verwandten Themen fördert.

ITMS ermöglicht die operationelle Umsetzung von Treibhausgasbeobachtungen, modernen Atmosphärenmodellen, Datenassimilierungssystemen und integrierten Datenflüssen. Im Rahmen der Forschung und Entwicklung in diesen Bereichen liegt der Schwerpunkt des ITMS auf der Charakterisierung und Verringerung von Unsicherheiten in der gesamten Informationskette, einschließlich der Entwicklung von Modellen sowie Datenströmen von Beobachtungsdaten und a-priori-Datenbanken. Das ITMS stützt sich auf drei entscheidene Komponenten: (1) Beobachtungsdatenströme aus rückverfolgbaren, vergleichbaren, kompatiblen und qualitätskontrollierten Messungen von atmosphärischen Treibhausgaskonzentrationen und Treibhausgasflüssen in die Atmosphäre mit angemessener räumlicher und zeitlicher Auflösung, zugeschnitten auf die Anforderungen des ITMS, (2) erste Abschätzungen (a-priori) von räumlich und zeitlich aufgelösten Treibhausgasflüssen aus anthropogenen Aktivitäten und natürlichen Prozessen und (3) fortgeschrittene Datenassimilationssysteme, welche mittels atmosphärischen Transportmodellen auf quantitative Weise Treibhausgasquellen und -senken genauer abschätzen.

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