Resultate

Der europäische ICOS Datensatz von anthropogenen Treibhausgasen (CO2, CH4 und N2O) in der Atmosphäre ist ein wichtiger Bestandteil der inversen Modelle, die in ITMS genutzt werden. Er bildet die Grundlage für zuverlässige Emissionsschätzungen, reduziert Unsicherheiten und unterstützt die Klimaforschung und Klimapolitik. Die Daten sind in unterschiedlicher Qualität und zeitlicher Auflösung öffentlich verfügbar, wobei die kürzeste Latenzzeit 24 Stunden beträgt. [mehr]
Forschende des Instituts für Umweltphysik der Universität Bremen haben eine neue satellitengestützte Methode entwickelt, mit der sich die Treibhausgasemissionen einzelner Stahlwerke quantifizieren lassen. Durch die gezielte Auswertung charakteristischer Absorptionssignaturen in aus dem Weltraum gemessenen Spektraldaten ermöglicht dieser Ansatz unabhängige Emissionsschätzungen auf Anlagenebene und bietet damit ein neues Instrument zur Verfolgung der industriellen Fortschritte bei der Eindämmung des Klimawandels. [mehr]
Das vom UBA betriebene Greta-Tool verteilt die jährlichen aggregierten Emissionsdaten aus dem Nationalen Inventarbericht (NIR) in ein räumlich gerastertes Datenprodukt. Dadurch entsteht ein a-priori-Datensatz mit einer Auflösung von 1 km × 1 km, der die Jahre 1990 bis zur NIR-Submission minus zwei abdeckt. [mehr]
Das Temporal Resolution of Emission data (TeResE)-Tool löst räumliche Emissionsdaten in eine zeitliche Dimension auf. Dadurch entsteht ein vierdimensionaler räumlich-zeitlicher Emissionsdatensatz. [mehr]
Innerhalb des ITMS wird ein Softwaresystem am DWD entwickelt, um Treibhausgasemissionen aus Messungen der Konzentrationen und Wetterdaten zu bestimmen. Hierzu wurden zwei neue Publikationen im Journal Atmospheric Chemistry and Physics veröffentlicht, die den ITMS-Demonstrator vorstellen und die Methanemissionen Deutschlands im Jahr 2021 abschätzen. Hier werden die Grundlagen des Systems erklärt. [mehr]
Um wirksame Klimapolitik gestalten zu können, braucht es präzise Schätzungen der Kohlenstoffflüsse, sie sind entscheidend für die Entwicklung von Emissionsminderungs-strategien und die Einhaltung internationaler Abkommen wie dem Pariser Klimaabkommen. Munassar und Kolleg*innen haben in einer aktuellen Studie gezeigt, dass regionale Kohlenstoffbilanzen, die mithilfe sogenannter Inversionsmodelle berechnet werden, durch das Ignorieren des täglichen Zyklus der „Atmung“ der Biosphäre, erheblich über- oder unterschätzt werden. [mehr]
Zur Redakteursansicht