ITMS auf dem Nationalen Forum für Fernerkundung und Copernicus
Das ITMS war vom 28.-30.04.2026 beim "Nationalen Forum für Fernerkundung und Copericus" im European Space Operations Centre (ESOC) in Darmstadt vertreten und präsentierte dort den aktuellen Projektstand.
Gleich fünf Bundesministerien sowie die Deutsche Raumfahrtagentur im DLR luden zum diesjährigen „Nationalen Forum für Fernerkundung und Copernius“ ins European Space Operations Centre (ESOC) nach Darmstadt ein. Als zentrale Plattform für den Dialog zwischen Akteurinnen und Akteuren der Erdbeobachtung in Deutschland setzt das Forum die Potenziale des europäischen Copernicus-Programms in den Fokus und fördert den fachlichen Austausch und Wissenstransfer in die Anwendungen. Daten aus dem Copernicus-Programm sind auch für ITMS essenziell, sei es beispielsweise in Form von Randbedingungen für Modellläufe oder Satellitendaten für die Emissionsabschätzung.
In einer Session mit Beiträgen zum Thema der Überwachung der Atmosphäre und Luftqualität stellte Andrea Kaiser-Weiss das ITMS Projekt und seine Pläne zur Nutzung von Satelliten-Daten für die beobachtungsgestützte Emissionsabschätzung vor. Andreas Fix gab einen Überblick zum aktuellen Stand der deutsch-französischen Satellitenmission MERLIN, welche die Methankonzentration in der Atmosphäre messen wird. Heinrich Bovensmann präsentierte neue Erkenntnisse zu anthropogenen Methanemissionen mittels flugzeuggestützter Imaging-Spektrometer. Diese helfen, satellitengestützte Abschätzungen von Methanemissionen zu validieren, wie an zwei Beispielen erläutert wurde. Ergänzt wurden die Vorträge durch ein ITMS-Übersichtsposter von Beatrice Ellerhoff mit beispielhaften Ergebnissen aus Phase 1 des Projekts.
Das Forum bot ITMS somit eine ideale Plattform, um sich mit anderen Expertinnen und Experten aus der Erdbeobachtung auszutauschen und die neusten Entwicklungen in Copernicus zu diskutieren.

